„PAPA, IST MORGEN NOCH CORONA?“

Eine etwas andere Homestory über den Wahnsinn zwischen Laptop und Familienalltag in Corona-Zeiten.

In den ersten sechs Wochen der Krise fielen Familien politisch durch jedes Raster: Sie blieben zu Hause und versuchten, das Beste draus zu machen. Mütter arbeiteten mit Kindern auf dem Schoß, Väter versuchten, kleine Laufrad-Fahrer liebevoll am geschlossenen Spielplatz vorbeizulotsen. Zunächst hörte man von vielen Ecken, wie schön es sei, mal ohne Stress Zeit als Familie zu verbringen. Doch der Druck wächst: Arbeitgeber erwarten mehr Effizienz im Home-Office, und auf Selbstständige warten Abgabetermine.

Inzwischen wird in der Politik heiß diskutiert, wie mit der Situation der Familien umzugehen ist. Die Plätze in der Kita-Notbetreuung sind rar. Manche Eltern versuchen, Ihre Berufe als systemrelevant darzustellen, andere sind ohnehin viel zu besorgt, um ihre Kinder in die Kita geben. Aber was ist mit den Bedürfnissen der Kinder?

Ich habe Familien besucht und ihre Situation in diesem Zustand der Schwebe und Unsicherheit festgehalten. Ihre Bilder erzählen Geschichten von Eltern zwischen Herd, Laptop und Kinderbetreuung – und von kleinen Menschen, deren Welt sich plötzlich um 180 Grad gedreht hat, ohne dass sie begreifen, warum.

 

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